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horizont:

Die Zeitbilder von 2009 versuchen die Grenzen zwischen dem stillen und dem bewegten Bild
zu öffnen, mit der Idee, die medienimmanenten Eigenschaften der Fotografie zu hinterfragen
und neue Grenzen auszuloten. Mittels der Technik einer Videoaufprojektion greift die kontinuierliche Bildfolge in das stillgestellte Bild ein und verändert seinen überwiegend formgebenen, abstrakten Status. Neue Referenzsysteme und Assoziationsräume eröffnen sich und interpretieren das Bild neu.

In “horizont” erweitert der aufprojizierte Film
das abstrakte Bild dahingehend, dass Interpretier-
barkeit intendiert wird und der absolute Autonomieanspruch des Exponates verloren geht.
horizont, 2008, Videoaufprojektion